Beet-Geometrie & GrundrissformGeometrische Topologie (Rechteckig | Quadratisch | Zylinder rund | Oval / Stadion | L-Form orthogonal)
Bestimmt die 2D-Begrenzungslinie zur Volumenberechnung. Kartesisch-rechteckige Grundrisse berechnen sich deterministisch über V = L × B × h mit O(1)-Komplexität. Runde Pflanzkübel und Behälter werden über V = π × (D / 2)² × h integriert. Ovale Stadion-Formen zerfallen in ein zentrales Rechteck (L - B) × B plus zwei Halbkreis-Enden π × (B / 2)². L-förmige Eckbeete werden in zwei überschneidungsfreie orthogonale Prismen (L₁ × B₁ + L₂ × B₂) × h zerlegt, was Doppelfassungen an den Stoßkanten verhindert.
Standard: Rechteckig (Kartesisch L × B)
Innenmaße des Beets (Länge × Breite / Durchmesser)Lichtes Innenmaß (Zentimeter / Meter)
Exakter Abstand der Innenkanten, strikt gemessen innerhalb der Schalungshölzer oder Metallprofile. Handelsübliches Konstruktionsholz (z. B. 40–50 mm Bohlen) verringert das Innenmaß erheblich: Werden Außenmaße angesetzt, führt dies bei einem 120 × 240 cm Standardbeet zu einem volumetrischen Berechnungsfehler von 6,1 % bis 12,8 %. Für optimale Ergonomie ohne Wurzelzonenverdichtung sollte die Beetbreite bei beidseitigem Zugang maximal 120 cm (einseitig 60–80 cm) betragen.
Standard: Länge: 240 cm (2,4 m), Breite: 120 cm (1,2 m)
Wandhöhe & Geplante SubstrattiefeVertikales Bodenprofil (Zentimeter)
Gesamte lichte Höhe vom Untergrund (oder Wühlmausgitter) bis zur Beetoberkante. Pflanzenphysiologische Pfahlwurzel-Anforderungen setzen Minimaltiefen: Flachwurzler wie Salate, Radieschen und Zwiebelgewächse genügen 15–20 cm; Solanaceae (Tomaten, Paprika) und tiefwurzelnde Wurzelgemüse benötigen ≥ 30–45 cm. Bei Füllhöhen über 45 cm entstehen erhebliche hydrostatische Seitendrücke im feuchten Substrat (1.400–1.750 kg/m³), die interne Zuganker erfordern.
Standard: 30 cm (0,30 m)
Gießrand & Freibord-Puffer (Headroom)Sicherheitsabstand Oberkante (Zentimeter)
Geplanter ungefüllter Freiraum zwischen der gesetzten Erdoberfläche und der oberen Kante des Hochbeets. Ein Puffer von 3 bis 5 cm verhindert das Abschwemmen von Substrat bei Starkregen, unterbindet Winderosion von leichtem Vermiculit oder Torf und bietet ausreichend Raum für 3 bis 5 cm organischen Mulch (z. B. Rindenmulch, Stroh, Schafwolle) sowie spätere Kompostgaben.
Standard: 4 cm
Setzungsfaktor & VerdichtungsausgleichKonsolidierungskoeffizient (Prozent %)
Korrekturfaktor gegen den Zusammenfall von Makroporen und Luftblasen nach den ersten Durchfeuchtungszyklen. Lockere Substrate mit hohem Anteil an Torf, Kokosfaser und Kompost sacken innerhalb von 14 Tagen nach Bewässerung um 12 % bis 20 % ihres Volumens zusammen; mineralische Sand-Lehm-Gemische um 8 % bis 10 %. Ohne diesen Puffer entsteht ein unerwünschter Niveaueinbruch von 5 bis 8 cm unter Kante.
Standard: 10 % (Bereich: 8 % mineralische Erden bis 20 % faserreiche Substrate)
Substratmischung & SchichtverhältnisVolumen-Rezeptur (Klassischer 1:1:1-Mix | 3-Schicht-Kultursubstrat | Hügelkultur-Unterbau)
Festlegung des Volumenverhältnisses zur Steuerung von Trockenrohdichte (Sollwert 0,6–0,9 g/cm³), Kationenaustauschkapazität (KAK > 20 meq/100g) und Luftkapazität (15–25 %). Mel's Mix besteht aus exakt gleichen Volumenteilen (1:1:1) reifem Qualitätskompost, grobem Gartenbau-Vermiculit (Körnung 3–4 mm) und dekomprimiertem Sphagnum-Torf oder gewaschener Kokosfaser.
Standard: Mel's Mix (33,3 % Qualitätskompost, 33,3 % Vermiculit, 33,3 % Torf/Kokosfaser)