Professioneller Rechner für First-Flush-Regenwasserabscheider und PVC-Rohrbemessung nach ARCSA/ASCE 63-13, Texas TWDB und AS/NZS HB 230. Präzise Dimensionierung von Spülvolumen, Standrohr-Zuschnitt, Torricelli-Ablaufzeit und jährlichem Reinwasserertrag.
Horizontal projizierte Dachgrundfläche (Länge × Breite des Grundrisses) in m².
Spülwassermenge: 0,5 mm bei geringer Belastung, 1,0–2,0 mm bei Laubanfall, Pollenflug oder Staubbelastung.
Bei geringer Fallhöhe mehrere Standrohre parallel als Register (Mehrfach-Standrohr) ausführen.
Traufhöhe überschritten
Die berechnete Rohrlänge überschreitet die Traufhöhe ( 1,245.69 Fuß ). Empfehlung: Größeren Rohrdurchmesser oder Mehrkammersystem wählen.
Professioneller First-Flush-Rechner und Rohrdimensionierer nach DIN 1989, ARCSA/ASCE 63-13 und TWDB-Richtlinien. Berechnet präzise das Spülvolumen zur Vorlaufabscheidung, die Standrohrlänge (DN 100/150), Entleerungszeiten über Torricelli-Drosseln sowie den jährlichen Reinwasserertrag.
Horizontale planare Dachfläche, die direkt in das jeweilige Fallrohr bzw. die Vorfilterkammer entwässert – gemessen als Grundriss von Traufe bis First ohne Neigungszuschlag, da Niederschlag vertikal fällt. Standards nach DIN EN 12056-3 und ARCSA empfehlen die Dimensionierung pro separatem Fallrohrstrang (typischerweise 50 bis 250 m²) statt über die gesamte Hausdachfläche.
Rechnerische Wasserlamellendicke des ersten Schmutzregens, die atmosphärischen Smog, Vogelkot, Pollen und chemische Rückstände von der Dachhaut abwäscht, bevor sauberes Wasser in den Tank fließt. Richtwert nach ARCSA/ASCE 63-13 und DIN 1989: 0,5 bis 1,0 mm für freistehende Dächer; 1,5 bis 2,0 mm unter dichtem Baumbestand.
Dimensionsloser Abflussbeiwert nach DIN 1989-1, der den Anteil des Niederschlags beziffert, der effektiv in die Dachrinne fließt, anstatt durch Poren absorbiert oder in Mulden zurückgehalten zu werden. Richtwerte: Glasiertes Metall und Zink 0,90–0,95, glasierte Tonziegel 0,85–0,92, Bitumenschindeln oder Betondachsteine 0,75–0,85, extensive Gründächer 0,40–0,60.
Exakter lichter Innendurchmesser des vertikalen Standrohrs (KG-, HT- oder PVC-U-Rohr), der das Speichervolumen pro laufendem Meter bestimmt. Gängige Standardnennweiten reichen von DN 100 (ca. 100 mm lichte Weite, 8,49 L/m) bis DN 150 (ca. 150 mm lichte Weite, 18,15 L/m).
Kontrollierter Schleichabfluss zur selbsttätigen Schwerkraftentleerung der gefüllten Schmutzwasserkammer innerhalb von 12 bis 24 Stunden nach Regenende, um das Aufnahmevolumen für das nächste Regenereignis zurückzusetzen. Präzise kalibriert auf 2,0 bis 8,0 L/h über druckkompensierende Tropfer oder 1,0 bis 1,5 mm Edelstahl-Drosselblenden.
Das Fassungsvolumen wächst quadratisch mit dem Innenradius (V = π · r² · h). Der Wechsel von einem DN-100-Rohr (4") auf ein DN-150-Rohr (6") steigert das Volumen von 8,49 L/m auf 18,15 L/m – ein Kapazitätsplus von 114 %. Dadurch verkürzt sich die erforderliche Standrohrhöhe an der Fassade um 53 %, was unhandliche bodennahe Rohrkrümmer und Kaskaden vermeidet.
Montieren Sie das interne Kugelgitter bzw. den Fangstift mindestens 150 bis 200 mm oberhalb der unteren Revisions-Schraubkappe. So entsteht eine beruhigte Absetzzone (Sedimentfalle), in der sich Dachabrieb und organische Reste sammeln können, ohne die Dichtkugel festzuklemmen oder die feine Entleerungsdüse sofort zu verstopfen.
Bohren Sie eine ca. 2 mm feine Belüftungsöffnung in das obere T-Stück unmittelbar unterhalb des Dichtsitzes. Ohne diesen atmosphärischen Druckausgleich erzeugt das einströmende Niederschlagswasser ein hydraulisches Luftpolster (Airlock), das den Zulauf drosselt und dazu führt, dass schmutziges Erstspülwasser vorzeitig in den Reinwassertank überläuft.
In frostgefährdeten Regionen muss die untere Revisionskappe vor dem ersten Frost zwingend komplett herausgeschraubt werden. In einem gefüllten Standrohr dehnt sich gefrierendes Wasser um ca. 9 % aus und erzeugt hydrostatische Sprengdrücke von über 140 bar, die Rohrwandungen, Muffen und Dichtsitze irreparabel zerstören.
Schrauben Sie die untere Revisionskappe vorsichtig über einem Eimer auf, spülen Sie abgesetzten Schlamm mit einem Gartenschlauch aus und legen Sie die Tropfdrossel bzw. Lochblende in Haushaltsessig ein, um mineralische Verkrustungen und Feinsand aufzulösen.
Prüfen Sie den oberen Dichtsitz auf eingeklemmte Nadeln oder Blattrückstände, die einen sauberen Kugelverschluss verhindern. Kontrollieren Sie mit einer Wasserwaage, ob das Standrohr exakt lotrecht (90°) montiert ist, damit die Polyurethan-Schwimmkugel axial zentriert in die Dichtung gleitet.
Ersetzen Sie das zu große Ablaufventil oder die überdimensionierte Ablaufbohrung (> 2,0 mm) durch einen standardisierten, druckkompensierenden Tropfer mit 4,0 L/h oder eine 1,0-mm-Edelstahldrossel, um das Entleerungsintervall auf das DIN-konforme Standardzeitfenster von 12 bis 24 Stunden zu strecken.
Das Spülvolumen wird nach der Formel berechnet: Volumen (Liter) = Dachfläche (m²) × Spültiefe (mm) × Abflussbeiwert. Beispiel: Ein 150 m² großes Blechdach (C = 0,95) mit 1,0 mm Spültiefe erfordert 142,5 Liter Vorlaufabscheidung. Geteilt durch das Fassungsvermögen eines DN-150-Rohrs (18,15 L/m) ergibt sich eine rechnerische Standrohrhöhe von 7,85 Metern. Dieses Volumen wird üblicherweise auf mehrere Fallrohre aufgeteilt oder als mehrsträngige Kaskade montiert, jeweils zuzüglich ca. 0,25 m Einbaureserve für Kugelsitz und Sedimentfang.
Für kleinere Dachflächen bis 100 m² ist ein DN-100-Rohr (ca. 100 mm Innendurchmesser) mit 8,49 L/m üblich. Bei Einzelfallrohren mit über 120 m² angeschlossener Dachfläche ist ein DN-150-Rohr (18,15 L/m) deutlich überlegen: Es halbiert die benötigte vertikale Bauhöhe an der Fassade (z. B. von 11,8 m auf 5,5 m), sodass der Abscheider problemlos an Standard-Geschosshöhen montiert werden kann, ohne dass aufwendige horizontale Rohrverzüge nötig werden.
Ein Rinnen-Laubgitter übernimmt die mechanische Grobfiltration (Rückhalt von Blättern, Zweigen und Moos ab ca. 1 bis 6 mm). Ein First-Flush-Abscheider hingegen bewirkt eine physikalisch-hygienische Vorabscheidung: Er verwirft das erste Starkabfluss-Volumen (0,5 bis 2,0 mm Niederschlagshöhe), welches gelösten Feinstaub, Vogelkot (E. coli), Ruß, Mikroplastik und chemische Auswaschungen transportiert, bevor das Wasser den Tank erreicht.
Eine fachgerecht eingestellte Schmutzkammer sollte sich schwerkraftgetrieben innerhalb von 12 bis 24 Stunden nach Regenende vollständig entleeren. Ein zu schneller Ablauf (unter 2 bis 3 Stunden) führt dazu, dass bei wechselhaftem Schauerwetter fortlaufend sauberes Regenwasser ungenutzt verworfen wird. Dauert die Entleerung über 48 Stunden, bleibt das Rohr voll und der nächste Schmutzregen spült ungefiltert in die Zisterne.
Ein First-Flush-System zweigt im mitteleuropäischen Durchschnitt nur 4 % bis 7 % des jährlichen Gesamtniederschlags ab. Bei 800 mm Jahresniederschlag verteilt auf 45 relevante Regenereignisse benötigt eine Spültiefe von 1,0 mm pro Ereignis insgesamt 45 mm Wasser. Dadurch verbleiben über 94 % hochreines Wasser für die Zisterne, während bis zu 90 % der feinen Faulschlammbildung am Tankboden zuverlässig verhindert werden.
Zweiseitige und einseitige Z-Transformation mit Konvergenzbereich (ROC) berechnen. Pole, Nullstellen, Stabilitätskriterien und inverse Z-Transformation in der komplexen Ebene analysieren.
Skalarprodukt, Vektorbetrag und Schnittwinkel für 2D-, 3D- und n-D-Vektoren sofort berechnen. Inklusive Vektorprojektion und Cauchy-Schwarz-Prüfung.
Ermitteln Sie exakte Stripe-Transaktionsgebühren, Netto-Auszahlungen und Gross-up-Rechnungsbeträge mit Mehrwährungskursen, Devisenumrechnung (FX) und Zusatzkosten-Modellierung.
Berechnen Sie bestimmte Integrale präzise mit der Simpsonregel (1/3 & 3/8). Inklusive zusammengesetzter Formeln, Fehlerschranken, Stützstellengitter und Funktionsgraphen.
Berechnen Sie die statistische Stichprobengröße und Fehlerspanne für Umfragen oder A/B-Tests mit Cochran-Formel, Endlichkeitskorrektur und Konfidenzintervallen.
Optimalen Sicherheitsbestand, Meldebestand (ROP) und Z-Wert bei variabler Lieferzeit und Nachfrage berechnen. Fehlmengen vermeiden und Lagerhaltungskosten optimieren.