Hartschaumplatten & R-Wert Rechner

Hartschaumplatten & R-Wert Rechner

Bedarf an Hartschaumplatten, R-Wert und Dämmstoffdicke für Wand, Keller oder Dach präzise berechnen. Vergleichen Sie XPS, EPS und Polyiso (PIR) inklusive Kosten- und Verschnittkalkulation.

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Verlegeart & Dämmsystem

Imperial

Flächenmaße & Abzüge

912.0 sq ft Netto
120 ft
8 ft
-48.0 sq ft

Flächen von Fenstern, Türen und Aussparungen von der Gesamtfläche abziehen.

Schnellauswahl

Dämmstoffauswahl

ASTM C578 Type IV / X
R-10 (Yields 2 in)
R-5 (Minimal)R-10 (Zone 5 Basement)R-15 (Zone 6)R-20+

Materialpreise & Verschnitt

USD
Effektiver R-Wert
R-10.0RSI 1.76 • U-0.084
Benötigte Dämmplatten
6411 Pakete (4x8)
Netto-Dämmfläche
912sq ft (+10% Verschnitt)
Geschätzte Gesamtkosten
$2,472.50$2.71/sq ft

Wand-Querschnitt & Schichtaufbau

VersetztExtruded (2 in)
CONCRETEFoundation R-1.1AdhesiveLayer 1 (Inner)1.0 inSeam ALayer 2 (Offset)1.0 inStaggered Seam B2" Thermal Cap (3.5in)Acrylic Seam TapeWarm Indoor Heat (70°F)Heat Blocked ➔Assembly Thermal Profile:• Continuous ci: R-10.0• Effective U-Factor: 0.084• Thermal Bridge Elimination: 100% Zero-Bridges• Dew-Point Risk Tier: LOW

Kältekorrektur für Polyiso (PIR)

25°F (-4°C)

PIR/PUR verliert bei niedrigen Außentemperaturen an Dämmwirkung (Kälte-Leistungsminderung).

Winter-Auslegungstemperatur25°F
-10°F (Severe Freeze)25°F (Typical Winter)50°F (Condensing Threshold)75°F (ASTM C1289 Benchmark)
Nennwert bei Raumtemperatur
R-10.0(100% Nennwert)
Kältekorrigiert
R-10.5(105% Ergiebigkeit)

Klimazonen & Mindest-Dämmwerte

GEG-konform
Zone 5: Cold (Chicago, Boston, Denver, Salt Lake)GEG-Mindestanforderung R-10 ci

Your continuous insulation of R-10.0 satisfies or exceeds the prescriptive code requirement (R-10 ci) for this application.

KennzahlWertHinweise
Brutto-Wandfläche960.0 sq ft120 ft × 8 ft
Abzugsflächen (Türen & Fenster)-48.0 sq ftSubtracted rough openings
Netto-Dämmfläche912.0 sq ftPhysical area receiving foam
Verschnittzuschlag+10%Corners, edge trimmings, angled cuts
Gesamtfläche inkl. Verschnitt1,003.2 sq ftGross area with cut safety margin
Benötigte Dämmplatten64 Platten2 layers of 32 sheets (11 bundles)
HauptkennzahlASTM C578 / C1289
Effizienz / Kapazität100% In-Browser
Netto-ErgebnisIECC Zone 5 PASS
Technische Referenz & Architektur-Leitfaden

Dämmplatten & R-Wert-Rechner — Referenzhandbuch

Berechnen Sie Dämmplatten, R-Wert und erforderliche Dämmstärken für Wände, Keller oder Dach. Vergleichen Sie XPS, EPS und PIR inklusive Verschnitt- und Materialschätzung.

Dämmplatten & R-Wert-Rechner — Referenzhandbuch — Client-seitige In-Memory-Architektur und Datenfluss
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Wichtige Parameter & Einstellungen

Hartschaum-Materialtyp (EPS, XPS, PIR, GPS)standardisierte Materialklassifizierung

Standardisierte Materialkennwerte nach DIN EN 13163 (Polystyrol) und DIN EN 13165 (PIR/Polyisocyanurat). EPS bietet WLS 035–040 zum günstigsten Preis; XPS liefert WLS 035 mit hoher Druckfestigkeit (250–700 kPa) und feuchtigkeitsresistenter Zellstruktur; PIR/Polyiso erzielt Höchstwerte (WLS 022–026) mit Alukaschierung; GPS (Graues EPS) nutzt Graphit-Partikel für optimierte Dämmwerte.

Standard: XPS (Extrudierter Polystyrol-Hartschaum)
Brutto-Wandfläche & Abzug von ÖffnungenHüllflächen-Berechnung

Berechnung der Brutto-Wandfläche aus Raumlänge und lichter Wandhöhe abzüglich Rohbauöffnungen für Fenster, Außentüren und Lüftungselemente. Nach gängigen VOB-Maßstäben werden Öffnungen über 2,5 m² zwingend abgezogen, um teure Materialübermengen zu verhindern.

Standard: 36 m Länge × 2,5 m Höhe (90 m² Brutto) - 4,5 m² Öffnungen
Verschnitt- & SicherheitszuschlagZuschnitt-Verschnittfaktor

Sicherheitsfaktor zur Kompensation von Randkantenabschnitten, Aussparungen für Rohrleitungen/Elektrik und schrägen Giebelzuschnitten. Richtwerte: 5 % bei einfachen rechteckigen Wandflächen, 10 % bei Standard-Wohnbauten mit Fenstern und 15 % bei stark verwinkelten Grundrissen oder Sparrenfeldern.

Standard: 10 % Standard-Verschnittzuschlag
Verlegekonfiguration (Einlagig vs. Zweilagig versetzt)Dämmstoff-Verbundarchitektur

Methode der Plattenmontage. Eine zweilagige Ausführung im Fugenversatz (z. B. zwei 50-mm-Platten mit mindestens 30 cm Fugenversatz statt einer einzelnen 100-mm-Platte) eliminiert durchgehende Fugen und reduziert konvektive Luftinfiltration und Wärmebrücken um bis zu 10 %.

Standard: Zweilagig versetzt (Fugenversatz)
Dübelraster & Dämmstoffteller-DichteMechanische Befestigungsfrequenz

Befestigungsschema für Fassaden- oder Schlagdübel im Mauerwerk bzw. Holzrahmen. Bauübliche Vorgabe: Dämmstoffteller (Ø 60 mm) im Abstand von 30 cm entlang der Plattenkanten und 40 cm im Plattenfeld (durchschnittlich 8 bis 12 Befestiger pro Großformatplatte bzw. 6 bis 8 Dübel/m²).

Standard: 10 Dämmstoffdübel pro Platte (Rand 30 cm, Feld 40 cm)
Fugenband- & Luftdichtungs-BedarfDampfbrems- & Anschlussdichtung

Systemgebundenes Acryl-Dichtband oder alukaschierte Butylbänder über allen Längs- und Querfugen sowie dauerelastischer Dichtkleber oder dispersionsarmer Montageschaum für Randanschlüsse, Deckenübergänge und Sockelzonen.

Standard: 1 Rolle (50 m) pro 8 Platten, plus 1 Dose Montageschaum je 45 lfm

Profi-Tipps & Best Practices

Kälteleistungsabfall bei Polyiso (PIR) beachten

Polyisocyanurat (PIR) setzt auf Treibmittel, die kondensieren können, wenn die Kerntemperatur unter 10 °C fällt, wodurch der Wärmedurchgangswiderstand spürbar absinkt. In kalten Regionen sollte PIR bevorzugt auf der warmen Innenseite verbaut oder außenseitig mit einer schützenden XPS/EPS-Pufferschicht kombiniert werden.

Zweilagige Dämmung mit Fugenversatz ausführen

Bereits eine minimale Fuge von 1 bis 2 mm zwischen Hartschaumplatten mindert die thermische Gesamtwirkung der Wand um 5 % bis 8 %. Verlegen Sie ab 100 mm Gesamtdicke zwei Plattenlagen versetzt (z. B. 2 × 50 mm) mit mindestens 30 cm Höhen- und Breitenversatz, um Fugenleckagen sicher zu unterbinden.

Niemals lösungsmittelhaltige Montagekleber auf Polystyrol nutzen

Herkömmliche lösemittelbasierte Baukleber enthalten Erdöldestillate, die EPS- und XPS-Hartschaum innerhalb weniger Minuten chemisch zersetzen und auflösen. Verwenden Sie ausnahmslos als 'polystyrolverträglich' deklarierte Polyurethankleber, Acryldispersionen oder zementäre Klebemörtel.

Feuchtefallen im Kellergeschoss vermeiden

XPS wirkt ab 50 mm Plattenstärke als diffusionshemmende Schicht (Klasse II) und alukaschierter PIR-Hartschaum als dampfdichte Sperre (Klasse I). Bringen Sie raumseitig vor einer Hartschaum-Innendämmung im Keller niemals eine zusätzliche Polyethylen-Folie an; andernfalls wird Feuchtigkeit im Ständerwerk eingeschlossen, was unweigerlich zu Schimmelbildung führt.

Häufige Fehlerquellen & Fehlerbehebung

⚠️Überdrehen der Dämmstoffteller und Plattenstauchung

Werden Befestiger zu tief eingetrieben, komprimiert dies den Schaumkern, beschädigt die Deckschichten und erzeugt punktuelle Wärmebrücken sowie instabile Zuglasten. Stellen Sie den Tiefenanschlag des Schraubwerkzeugs so ein, dass die 60-mm-Dämmstoffteller exakt plan auf der Plattenoberfläche aufliegen, ohne den Dämmstoff einzudrücken.

⚠️Plattenaufwölbung und Ablösen des Fugenbands

Hartschaum unterliegt temperatur- und jahreszeitbedingten Dehnungen. Werden Platten starr und auf Stoß gegen Beton oder Holzbalken montiert, wölben sie sich durch Spannungen auf und Klebebänder reißen ab. Halten Sie an Ecken und Fußpunktanschlüssen stets 3 bis 5 mm Dehnungsfuge ein und verschäumen Sie diese elastisch mit Pistolenschaum.

⚠️Bodenfeuchte und Druckverformung unter der Bodenplatte

Leichtes Standard-EPS verformt sich unter dem Eigengewicht von Betonfundamenten und saugt in staunassen Böden Feuchtigkeit auf, was die Dämmleistung zunichtemacht. Verwenden Sie für die Perimeterdämmung unter Gründungssohlen ausschließlich hochdruckfesten XPS (mindestens 250 bis 300 kPa) mit bauaufsichtlicher Zulassung für drückendes Wasser.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie berechne ich die benötigte Anzahl an Dämmplatten?▼

Multiplizieren Sie die Wandlänge mit der Wandhöhe zur Ermittlung der Bruttofläche, ziehen Sie die Gesamtfläche von Fenstern und Türen für die Nettofläche ab, addieren Sie 10 % Verschnittreserve hinzu und teilen Sie das Ergebnis durch die Deckfläche einer Platte (z. B. 0,75 m² bei Plattenmaßen 1250 × 600 mm oder 2,88 m² bei Großformatplatten 2400 × 1200 mm). Runden Sie stets auf die nächste volle Dämmplatte auf.

Welcher Dämmwert ist für Kelleraußenwände baurechtlich gefordert?▼

Gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) und DIN 4108 müssen erdberührte Kelleraußenwände bei Sanierung oder Neubau einen U-Wert von maximal 0,30 W/(m²K) einhalten, was einem Wärmedurchgangswiderstand (R-Wert) von mindestens 3,33 m²K/W entspricht. Eine durchgehende XPS-Perimeterdämmung mit 100 bis 120 mm Dicke (WLS 035) erfüllt diese gesetzlichen Mindestanforderungen zuverlässig.

XPS vs. PIR/Polyiso vs. EPS: Welcher Hartschaum ist die richtige Wahl?▼

Wählen Sie XPS (extrudiertes Polystyrol) für feuchte Kellerbereiche, Perimeterdämmungen und unter Bodenplatten aufgrund der extremen Druckfestigkeit (ab 250 kPa) und Wasserunempfindlichkeit. Wählen Sie alukaschierten PIR/Polyiso für Aufsparrendächer und Innenwände, wenn maximale Dämmleistung bei minimaler Schichtdicke gefordert ist. Wählen Sie EPS (Styropor) für kosteneffiziente WDVS-Fassaden und trockene Innenwandaufbauten.

Können zwei Dämmplattenlagen übereinander verlegt werden?▼

Ja, der Wärmedurchgangswiderstand (R-Wert) addiert sich linear: Zwei Lagen 50 mm XPS (jeweils R ≈ 1,43 m²K/W) ergeben exakt dieselbe Dämmwirkung wie eine einzelne 100-mm-Platte (R ≈ 2,86 m²K/W). Die versetzte zweilagige Verlegung ist bautechnisch sogar vorteilhafter, da sie Stoßfugen überdeckt und Kältebrücken durch Luftströmungen wirksam verhindert.

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