Wählen Sie den ersten Tag der regulären Menstruationsblutung (Zyklustag 1). Vorgelagerte Schmierblutungen zählen klinisch noch zum Vorzyklus.
Die Lutealphase (Gelbkörperphase) ist biologisch relativ stabil und beträgt im klinischen Standard 14 Tage (physiologische Norm: 11 bis 16 Tage).
Berücksichtigt den altersabhängigen Verlauf der Fekundität und Oozytenreserve auf die monatliche Empfängniswahrscheinlichkeit.
Der Eisprung erfolgt physiologisch typischerweise 14 Tage vor der nächsten Menstruationsblutung (konstante Lutealphase), während die vorangehende Follikelphase individuellen Schwankungen unterliegt.
Spermien können in den nährenden Zervixkrypten bis zu 5 Tage (120 Stunden) befruchtungsfähig überleben, während die unbefruchtete Eizelle nach dem Eisprung maximal 12 bis 24 Stunden fertil bleibt.
Die höchste Empfängniswahrscheinlichkeit besteht am Tag unmittelbar vor dem Eisprung (ES-1) sowie am Ovulationstag. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr während des 6-tägigen Fensters maximiert die Chancen.
Hochempfindliche Urin-Frühtests (Sensitivität 10 mIU/ml) können hCG ab etwa 11 bis 12 Tagen nach dem Eisprung (ES+11/12) nachweisen. Frühere Tests bergen ein hohes Risiko für falsch-negative Resultate.