Stützmauer-Rechner

Stützmauer Rechner & Schotterbedarf

Berechnen Sie exakt Mauersteine, Abdeckplatten, Fundamentschotter und Drainagekies in Meter oder Fuß. Inklusive Einbindetiefe und Geogitter-Bedarf.

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Mauerabmessungen

Mauerabmessungen

30 ft
4 ft
Modus Einbindetiefe
Einbindetiefe beachten (6.0 in)
4°
4°
Versatz pro Steinreihe entsprechend Neigungswinkel einhalten.

Mauerstein-Spezifikationen

Fundament & Entwässerung

8%
8%

Preise & Baustellenlogistik

Mauersteine gesamt1527 Steinreihen (1 unter Erdoberkante)
Schotter & Kies gesamt7.3 tn (US)5.4 yd³
Geogitter-Fläche0 yd²Keine Erdbewehrung erforderlich
Geschätzte Materialkosten$1,712.58~$14.27/yd²
Keine Erdbewehrung erforderlichFrostgrenze berücksichtigen
Maßstab: 30x4 ft
Geländeoberkante (GOK)Verdichtetes SchotterfundamentSickerkörper (Hintermauer-Drainage)Dränrohr DN 100Eingebundene Reihe4 ft
MaterialkategorieMengeEinheitenspezifikationPositionspreis
Mauersteine gesamt15218"x8" (7 Steinreihen)$1,102.00
Benötigte Abdeckplatten2218"x4"$176.00
Fundamentschotter (Tragschicht)1.3 tn (US)1.0 yd³$64.58
Drainagekies (Filterkies)6.0 tn (US)4.4 yd³$300.00
Drainagerohr35.0 ftSohldränage-Linie$70.00
Filtervlies (Geotextil)38.3 yd²Vliesüberlappung (mind. 30 cm)Inbegriffen
Gesamt: $1,712.58
Steinreihen gesamt7 Steinreihen gesamt (1 Eingebundene Steinreihen)
Palettenanzahl2 Palettenanzahl / 1 Erforderliche LKW-Fuhren
Geogitter-FlächeAls Schwergewichtsmauer standsicher (ohne Geogitter)
Technische Referenz & Architektur-Leitfaden

Stützmauer & Schotter Rechner — Referenzhandbuch

Berechnen Sie exakt Mauersteine, Abdeckplatten, Schottertragschicht und Drainagekies in Metern. Inklusive Einbindetiefe und Geogitter-Bedarf nach Baupraxis.

Stützmauer & Schotter Rechner — Referenzhandbuch — Client-seitige In-Memory-Architektur und Datenfluss
Stützmauer & Schotter Rechner — Referenzhandbuch — Client-seitige In-Memory-Architektur und Datenfluss

Wichtige Parameter & Einstellungen

Laufende MauerlängeLängenmaß (m)

Gesamte horizontale Trassenlänge entlang der Sichtseite der geplanten Mauer, einschließlich durchgehender Radien, Kurven und gerader Teilstücke.

Standard: 9,0 m (30 ft)
Sichtbare EntwurfshöheSichtbare Bauhöhe (m)

Fertiges Vertikalmaß vom Gelände bis zur Mauerkrone. Nach den meisten Landesbauordnungen (LBO) und DIN EN 1997-1 ist ab ca. 1,20 m bis 1,50 m sichtbarer Höhe ein bautechnischer Standsicherheitsnachweis zwingend vorgeschrieben.

Standard: 1,05 m (3.5 ft)
Einbindetiefe im ErdreichGründungstiefe (cm)

Unterirdische Einbindung zur Sicherung gegen Gleiten und Grundbruch am Mauerfuß. Als Fachregel gilt: mindestens 15 cm oder ca. 10 % der Gesamthöhe auf verdichtetem, nicht frostempfindlichem Schotterbett.

Standard: Automatisch: 15 bis 30 cm
Steinabmessungen (Sichtfläche)Modulmaße (cm)

Sichtbare Länge und Steighöhe des einzelnen Mauersteins, ohne rückseitige Verzahnungslippen oder Zentrierbolzen.

Standard: 45 x 20 cm (18 x 8 in)
Breite der DrainageschichtSickerschicht-Breite (cm)

Durchgehende vertikale Hinterfüllung aus gewaschenem, kantigem Schotter (Körnung 16/32 mm nach DIN 4095) direkt hinter den Mauersteinen zum Abbau von hydrostatischem Druck. Mindestbreite: 30 cm.

Standard: 30 cm (12 in)
Böschungswinkel & Auflast (Geogitter)Geländeneigung (°)

Böschungsanstieg hangaufwärts direkt hinter der Mauer. Hänge steiler als 1:3 (18,4°) oder Auflasten erhöhen den Erddruck um über 60 % und erfordern eine statische Geogitter-Bewehrung.

Standard: Eben (0°)
Verschnitt- und BruchzugabeSicherheitsaufschlag (%)

Materialzuschlag für Passschnitte, gestufte Geländeverläufe, Abtreppungen und Gehrungsschnitte bei Radien. Gerade Abschnitte erfordern 5–8 %, geschwungene Verläufe 12–15 %.

Standard: 8 %

Profi-Tipps & Best Practices

Niemals runden Flusskies als Drainagehinterfüllung verwenden

Hydrostatischer Wasserdruck verursacht 85 % aller Einstürze von Stützmauern. Hinterfüllen Sie den 30 cm breiten Drainagebereich ausschließlich mit sauber gewaschenem, kantigem Schotter oder Edelsplitt (Körnung 16/32 mm nach DIN 4095). Runder Kies oder Perlkies verfügt über keine Kornverzahnung, verhält sich unter Erddruck wie ein Kugellager und führt zu gefährlichen Ausbauchungen der Mauerflucht.

Die erste eingebundene Steinreihe bestimmt die gesamte Flucht

Bereits eine Unebenheit von nur 3 mm in der ersten, im Boden versenkten Steinreihe führt bis zur 6. Lage zu einer sichtbaren Neigung oder Fugenbildung von bis zu 50 mm. Verwenden Sie 60 % der Arbeitszeit auf das Fundament: Verdichten Sie die Schottertragschicht lagenweise mit der Rüttelplatte auf 98 % Proctordichte und richten Sie jeden einzelnen Stein absolut horizontal und fluchtgerecht aus.

Geogitter straff vorspannen und formschlüssig auflegen

Ab einer Bauhöhe von ca. 1,20 m fungiert das Geogitter als Zuganker, der die Mauerfront mit dem Hinterfüllkörper vernadelt. Verlegen Sie biaxiale Geogitterbahnen rechtwinklig zur Mauerfront direkt über den Arretierungsnoppen der Steine, ziehen Sie sie vor dem Einbringen des Bodens absolut straff und überlappen Sie Geogitterbahnen niemals parallel zur Mauerfront.

Drainagekörper stets mit Filtervlies ummanteln

Die Ummantelung der Schotterpackung mit einem mechanisch verfestigten Geotextil-Filtervlies (mindestens GRK 3 nach DIN EN ISO 10319) verhindert, dass Feinanteile aus Ton und Schluff in die Schotterporen gespült werden. Eine Verschlämmung blockiert den Wasserabfluss innerhalb weniger Regenzeiten und staut zerstörerischen Porenwasserdruck auf.

Häufige Fehlerquellen & Fehlerbehebung

⚠️Mauerfront baucht in den mittleren Steinreihen nach außen aus

Eine Ausbauchung im mittleren Bereich deutet auf gestautes Schichtenwasser oder unzureichend gespannte Geogitter hin. Stellen Sie sicher, dass das gelochte DN 100 Drainagerohr am Mauerfuß ein durchgehendes Gefälle zum Vorfluter besitzt, überprüfen Sie das Hinterfüllmaterial auf Nullanteile und bohren Sie bei anhaltendem Wasserdruck Speiröhren in die Stoßfugen.

⚠️Mauersteine geraten an Hanglagen aus dem horizontalen Niveau

Legen Sie das Fundamentbett niemals parallel zur Hangneigung an. Heben Sie stattdessen treppenförmig gestufte, exakt waagerechte Fundamentabschnitte aus, deren Stufenhöhe exakt der Rasterhöhe des Mauersteins entspricht (z. B. 20 cm Stufenhöhe bei 20 cm Steinen), und überlappen Sie die Grundreihe an jeder Stufe um mindestens 30 cm.

⚠️Mauerabdeckplatten lockern sich nach Frostperioden

Abdeckplatten fehlt das stabilisierende Eigengewicht höherer Lagen. Befreien Sie die Steinoberseiten mit einer Drahtbürste restlos von Zementschleier und Staub, lassen Sie die Fläche vollständig trocknen und tragen Sie zwei durchgehende Stränge (ca. 6 mm) frostsicheren Polyurethan-Baukleber oder Natursteinkleber auf.

⚠️Unterste Steinreihe sackt in den gewachsenen Untergrund ein

Ein Einsacken tritt auf, wenn Steine direkt auf gewachsenem Lehmboden oder unverdichtetem Erdreich platziert werden. Heben Sie den Graben mindestens 15 bis 20 cm tiefer als den Stein aus, bringen Sie eine Schottertragschicht (Frostschutzmaterial 0/32 mm) ein und verdichten Sie diese maschinell, bevor die erste Reihe gesetzt wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viele Mauersteine benötige ich für meine Stützmauer?▼

Teilen Sie die Gesamtlänge der Mauer durch die Steinlänge, um die Steine pro Reihe zu berechnen. Teilen Sie anschließend die Gesamthöhe (sichtbare Höhe plus Einbindetiefe) durch die Steinhöhe für die Anzahl der Steinreihen. Multiplizieren Sie beide Zahlen und addieren Sie 8 % bis 12 % Verschnitt hinzu. Beispiel: Eine 9,0 m lange und 1,0 m hohe Mauer mit Steinen von 45 x 20 cm erfordert 20 Steine pro Reihe bei 5 Lagen (4 sichtbar + 1 im Erdreich) = 100 Steine. Zuzüglich 8 % Reserve ergibt sich ein Bedarf von 108 Steinen.

Wie tief muss die erste Reihe der Stützmauer im Boden eingegraben werden?▼

Nach den bautechnischen Vorgaben (DIN 1054 / Eurocode 7) muss die erste Steinreihe bei Mauern bis 1,0 m Höhe mindestens 15 cm tief im Erdreich eingebunden sein. Bei höheren Mauern gilt als Faustformel ca. 10 % bis 15 % der gesamten Mauerhöhe als Einbindetiefe. In Frostzonen oder an Hanglagen muss das unterlagernde Schotterbett bis in die frostfreie Baugrundtiefe (in Mitteleuropa üblicherweise 80 cm unter Gelände) hinabreichen, um Frosthebungen und ein Ausweichen des Mauerfußes zu verhindern.

Ab wann ist ein Geogitter zur Erdbewehrung bei Stützmauern erforderlich?▼

Ein Geogitter zur Bodenbewehrung ist bei Trocken- und Segmentsteinmauern ab einer Gesamthöhe von ca. 1,20 m bautechnisch zwingend vorgeschrieben. Bei geringeren Höhen (ab ca. 0,90 m) ist es erforderlich, wenn oberhalb der Mauer eine Hangneigung, eine Böschung oder eine Verkehrsauflast (z. B. eine Einfahrt) vorliegt. Das Geogitter muss dabei mit einer Verankerungslänge von mindestens 70 % der gesamten Mauerhöhe (0,7 x H) in den Erdkörper hinter der Mauer hineinragen.

Wie viel Drainagekies muss hinter einer Stützmauer eingebracht werden?▼

Bauen Sie direkt hinter der Mauerrückseite eine mindestens 30 cm breite, durchgehende Vertikaldrainage aus gewaschenem Schotter ein, die von der Grabensohle bis etwa 15 cm unter die Mauerkrone reicht (die obersten 15 cm werden mit bindigem Oberboden abgedichtet, um Oberflächenwasser abzuweisen). Für jeweils 10 laufende Meter einer 1,20 m hohen Mauer entspricht dies ca. 3,6 m³ (etwa 5,5 bis 6 Tonnen) Schotter der Körnung 16/32 mm, kombiniert mit einem DN 100 Sickerrohr am Mauerfuß.

Kann man anstelle von gebrochenem Schotter auch Rundkies oder Perlkies für die Drainage verwenden?▼

Nein, runder Perlkies oder Flusskies darf niemals als Drainagehinterfüllung für Stützmauern verwendet werden. Glatte, runde Kieselsteine verzahnen sich nicht und geraten unter Erddruck wie Kugellager in Bewegung, was zu gefährlichen Verformungen und Ausbauchungen der Mauer führt. Verwenden Sie stets scharfkantig gebrochenen Edelsplitt oder Drainageschotter (z. B. nach DIN 4095, Körnung 16/32 mm aus Basalt, Granit oder Kalkstein), dessen Bruchkanten sich stabil verkeilen.

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