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Rekompositions-Rechner

Body Recomposition & Makro-Rechner

Katch-McArdle LBM Formula

Berechnen Sie Kalorien- und Makro-Ziele für die Körperrekomposition: gleichzeitig Fett abbauen und Muskeln aufbauen mit individuellem Gesamtumsatz und Proteinbedarf.

Vordefinierte Presets
Körpermaße & Kenndaten
26
86
178 cm
Elevated
26%
5% (Stage)15% (Fitness)25% (Average)35%+
Kalorien- & Carb-Cycling aktivieren
Tägliche Zielkalorien
2,380kcal
-324 kcal/day
Gesamtenergiebedarf (TDEE)
2,704kcal
BMR: 1,745 kcal
Fettfreie Masse (FFM)
63.6kg
Fat: 22.4 kg
Täglicher Protein-Zielwert
140g
2.2 g/kg LBM
2,380Kalorien / day
24%
50%
26%
Protein (Eiweiß)2.2 g/kg LBM • Muscle Protein Synthesis
140 Gramm
560 kcal (24%)
KohlenhydrateGlycogen stores & glycolytic training power
300 Gramm
1199 kcal (50%)
FetteHormonal balance & testosterone/estrogen health
69 Gramm
621 kcal (26%)
Strategischer Aktionsplan
Proteinzufuhr konsequent hochhalten

Konsumieren Sie 2,0 bis 2,4 g Protein pro kg Magermasse, um die Muskelproteinsynthese auch im Kaloriendefizit maximal aufrechtzuerhalten.

Progressives Krafttraining priorisieren

Setzen Sie auf schwere Grundübungen mit messbarer Progression, um dem Körper trotz Defizit unmissverständliche anabole Signale zu geben.

Schlafqualität & Hormonoptimierung

7 bis 9 Stunden erholsamer Schlaf maximieren die Wachstumshormonausschüttung (HGH) und senken muskelabbauendes Cortisol.

Geduld & progressive Belastungssteigerung

Echte Körperrekomposition erfordert Geduld. Ein moderater Fettverlust von ca. 0,25 bis 0,5 kg pro Woche schützt effektiv vor Muskelkatabolismus.

Grundumsatzanteil64.5% des täglichen Gesamtverbrauchs
Protein pro Kilogramm Körpergewicht1.6 Proteindichte (g/kg FFM)
Wöchentliche Netto-Energiebilanz-2,268 kcal / Woche
Technische Referenz & Architektur-Leitfaden

Body Recomposition Rechner & Makros — Referenzhandbuch

Berechnen Sie Kalorien und Makronährstoffe für gleichzeitigen Muskelaufbau und Fettabbau. Ermitteln Sie TDEE-Gesamtumsatz, Proteinbedarf und Ziel-Defizite.

Body Recomposition Rechner & Makros — Referenzhandbuch — Client-seitige In-Memory-Architektur und Datenfluss
Body Recomposition Rechner & Makros — Referenzhandbuch — Client-seitige In-Memory-Architektur und Datenfluss

Wichtige Parameter & Einstellungen

Magermasse (LBM) & KörperfettanteilKörperzusammensetzungs-Diagnostik

Der exakte Anteil des fettfreien Funktionsgewebes (Skelettmuskulatur, Knochen, innere Organe, intrazelluläres Wasser), berechnet als Gesamtgewicht × (1 − Körperfettanteil in % / 100). Gegenüber dem reinen Waagegewicht klinisch überlegen zur Bestimmung des Grundumsatzes über die Katch-McArdle-Formel, da diese direkt mit stoffwechselaktivem Gewebe skaliert.

Standard: 16 % Körperfettanteil (65,5 kg LBM bei 78 kg Gesamtgewicht)
Aktivitätsfaktor (PAL-Multiplikator)Energieverbrauchskoeffizient

Validierter physiologischer Multiplikator für den Grundumsatz: Sitzend (1,20; Schreibtischtätigkeit mit minimaler Bewegung), Leicht aktiv (1,375; 1–3 Trainingseinheiten/Woche), Mäßig aktiv (1,55; 3–5 strukturierte Kraft- und Ausdauereinheiten/Woche), Sehr aktiv (1,725; 6–7 intensive Einheiten/Woche) und Extrem aktiv (1,90; Leistungssport oder schwere körperliche Arbeit).

Standard: 1,55 (Mäßig aktiv: 3–5 Trainingseinheiten wöchentlich)
Trainingserfahrungs-Stufe (Krafttraining)Hypertrophie-Potenzial-Klassifizierung

Kategorisiert das individuelle Potenzial für den monatlichen Muskelzuwachs nach dem physiologischen Aragon-McDonald-Modell: Anfänger (< 1 Jahr Trainingserfahrung) können monatlich 1,0 % bis 1,5 % ihres Gesamtkörpergewichts an Magermasse aufbauen; Fortgeschrittene (1–3 Jahre) erreichen 0,5 % bis 1,0 %; weit Fortgeschrittene (> 3 Jahre) sind infolge myonukleärer Sättigung auf 0,25 % bis 0,5 % pro Monat limitiert.

Standard: Fortgeschritten (0,5 % – 1,0 % monatliche Magermasse-Zuwachsrate)
Protein-Aufteilungsrate (g/kg LBM)Makronährstoff-Zielvorgabe

Tägliche Zielzufuhr an Aminosäuren bezogen auf die stoffwechselaktive Magermasse. Der sportwissenschaftliche Konsens für gleichzeitiges Krafttraining und Kaloriendefizit empfiehlt 2,0 bis 2,6 g/kg LBM (entspricht ca. 1,8 bis 2,2 g/kg Gesamtgewicht), um die Muskelproteinsynthese zu maximieren, die Leucin-Schwelle von ~3 g pro Mahlzeit zu erreichen und erhöhtem Muskelabbau entgegenzuwirken.

Standard: 2,2 g/kg Magermasse (LBM)
Kalorien-StrategievektorEnergiebilanz-Modalität

Steuert das zielgerichtete Energiedefizit oder den Überschuss: Isokalorische Erhaltung (0 % Nettoveränderung, ideal für schlanke Fortgeschrittene), Moderates Defizit (−10 % bis −15 %, optimal für Fettabbau bei gleichzeitigem Muskelerhalt) oder Kalorien-Cycling (+10 % an Trainingstagen, −15 % an Ruhetagen für optimiertes Nährstoff-Timing).

Standard: Kalorien- & Kohlenhydrat-Cycling (+10 % Training / −15 % Pause)

Profi-Tipps & Best Practices

Leucin-Schwelle alle 3 bis 5 Stunden gezielt auslösen

Die Muskelproteinsynthese (MPS) ist ein zellulärer Alles-oder-Nichts-Signalprozess, der über den mTORC1-Signalweg gesteuert wird. Die kontinuierliche Zufuhr kleiner Proteinmengen stimuliert die MPS kaum; erforderlich sind mindestens 2,5 g bis 3,5 g reines L-Leucin pro Mahlzeit (entspricht ca. 25 g bis 40 g intaktem Molken-, Ei- oder Fleischprotein), verteilt auf 3 bis 4 Mahlzeiten, um den Muskelaufbau auch im Kaloriendefizit zu maximieren.

Kalorien- und Kohlenhydrat-Cycling um Trainingsfenster nutzen

Während einer Rekomposition steuert das Kohlenhydrat-Timing die Glykogenauffüllung und den zellulären Muskelpump. Die Konzentration von 65 % bis 75 % der täglichen Kohlenhydrate auf das 4-stündige peri-Workout-Fenster (vor und nach dem Krafttraining) liefert maximale glykolytische Energie für hohe mechanische Lasten, während kohlenhydratarme Ruhetage die Insulinsensitivität und Fettoxidation im Ruhezustand optimieren.

Taille-Hüft-Verhältnis und Kaliper statt Personenwaage nutzen

Skelettmuskelgewebe besitzt eine physikalische Dichte von 1,06 g/ml, Fettgewebe hingegen nur 0,92 g/ml. Da 1 kg neu aufgebauter Muskel etwa 15 % weniger Volumen einnimmt als 1 kg abgebautes Fettgewebe, kann das Waagegewicht 6 bis 8 Wochen lang unverändert bleiben, obwohl der Taillenumfang um mehrere Zentimeter schrumpft und der Körper sichtbar definierter und athletischer wird.

Ausreichend Schlaf schützt vor cortisolbedingtem Muskelabbau

Weniger als 6 Stunden Schlaf pro Nacht verändern die Zusammensetzung der verlorenen Körpermasse im Kaloriendefizit gravierend: Eine wegweisende Studie von Nedeltcheva et al. belegt, dass Probanden mit Schlafmangel bei exakt gleichem Defizit 55 % weniger Körperfett verloren und dafür 60 % mehr fettfreie Muskelmasse einbüßten als ausgeschlafene Vergleichspersonen.

Häufige Fehlerquellen & Fehlerbehebung

⚠️Körpergewicht und Taillenumfang stagnieren seit über 3 Wochen

Überprüfen Sie Ihre Alltagsaktivität (NEAT) sowie das lückenlose Tracken von Saucen, Dressings, Ölen und flüssigen Kalorien. Bei fortschreitendem Masseverlust verringern sich spontane, unbewusste Bewegungen durch adaptive Thermogenese. Reduzieren Sie die tägliche Kalorienzufuhr um 100 bis 150 kcal oder erhöhen Sie das tägliche Schrittpensum um 2.000 Schritte, anstatt das Protein drastisch zu kürzen.

⚠️Trainingskraft und Wiederholungszahlen sinken über mehrere Einheiten hinweg

Ihr Kaloriendefizit ist zu aggressiv oder die Glykogenspeicher vor dem Training sind erschöpft. Eine echte Rekomposition erfordert den Erhalt oder die progressive Steigerung der Trainingsgewichte. Erhöhen Sie die Kohlenhydratzufuhr an Trainingstagen um 40 bis 60 g etwa 60 bis 90 Minuten vor dem Workout, fügen Sie Ihrem Getränk 400 bis 600 mg Natrium hinzu und wechseln Sie von einem aggressiven Defizit von −20 % auf moderate −8 % bis −10 %.

⚠️Plötzliche Gewichtszunahme nach Beginn von Krafttraining und proteinreicher Kost

Hierbei handelt es sich um vorübergehende extrazelluläre und intramuskuläre Wassereinlagerungen, keinesfalls um Fettaufbau. Mikrotraumata durch das Krafttraining verursachen temporäre Muskelentzündungen, die Wasser binden; zudem bindet jedes zusätzlich eingespeicherte Gramm Glykogen etwa 3 bis 4 Gramm intrazelluläres Wasser. Beurteilen Sie den Fortschritt erst nach 14 bis 21 Tagen, sobald sich das osmotische Gleichgewicht stabilisiert hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann man wirklich gleichzeitig Muskeln aufbauen und Fett abbauen?▼

Ja, die sportwissenschaftliche Fachliteratur (unter anderem systematische Reviews von Barakat et al., 2020) belegt eindeutig, dass eine Körper-Rekomposition bei Trainingsanfängern, fortgeschrittenen Kraftsportlern und Personen mit höherem Körperfettanteil zuverlässig stattfindet. Fettgewebe dient als körpereigener Energiespeicher (ca. 7.000 kcal pro Kilogramm oxidiertem Fett), den der Organismus mobilisiert, um den energieaufwendigen Prozess der Muskelproteinsynthese (MPS) selbst bei moderatem Kaloriendefizit anzutreiben – vorausgesetzt, eine ausreichende Proteinzufuhr (2,0 bis 2,4 g/kg LBM) und progressive mechanische Reize sind gewährleistet.

Wie berechnet man Kalorien und Makros für eine Body Recomposition?▼

Zur Berechnung bestimmen Sie zunächst Ihren Grundumsatz über die Katch-McArdle-Formel [BMR = 370 + (21,6 × LBM in kg)], multiplizieren diesen mit Ihrem Aktivitätsfaktor (1,375–1,55) zum Gesamtenergiebedarf (TDEE) und ziehen ein moderates Defizit von 10 % bis 15 % ab. Planen Sie 2,0 bis 2,6 g Protein pro Kilogramm fettfreier Magermasse ein, reservieren Sie 20 % bis 25 % der Tageskalorien für essenzielle Fette zur hormonellen Balance und weisen Sie die verbleibenden Kalorien Kohlenhydraten zu, die vor allem rund um das Trainingsfenster verzehrt werden.

Welches Kaloriendefizit ist für eine Body Recomposition optimal?▼

Ein moderates Defizit von 10 % bis 15 % unter dem Erhaltungsbedarf (TDEE, ca. 250 bis 400 kcal/Tag) gilt als sportwissenschaftlicher Goldstandard für eine Rekomposition. Defizite von über 20 % bis 25 % drosseln den anabolen mTOR-Signalweg, senken das Verhältnis von Testosteron zu Cortisol und beschleunigen den Muskelabbau. Eine isokalorische Zufuhr oder sanftes Kalorien-Cycling (+10 % an Trainingstagen, −15 % an Ruhetagen) ermöglicht fortgeschrittenen Athleten optimale Glykogenspeicher für intensive Einheiten ohne Fettansatz.

Wie viel Protein benötigt man für eine erfolgreiche Rekomposition?▼

Ziel sind 2,0 bis 2,6 Gramm Protein pro Kilogramm fettfreier Magermasse (LBM), was bei moderatem Körperfettanteil ca. 1,8 bis 2,2 g pro Kilogramm Gesamtkörpergewicht entspricht. Die wegweisende Metaanalyse von Morton et al. (2018) zeigte, dass bei Kalorienerhalt 1,62 g/kg Gesamtkörpergewicht für den Muskelerhalt ausreichen, in kalorienreduzierten Phasen jedoch höhere Schwellenwerte (ab 2,2 g/kg LBM) nötig sind, um die MPS voll zu stimulieren, Hypercortisolismus entgegenzuwirken, die Sättigung über Peptid YY zu maximieren und die nahrungsinduzierte Thermogenese (20 % bis 30 % thermischer Effekt bei Proteinen) voll auszuschöpfen.

Warum verändert sich das Körpergewicht bei der Rekomposition kaum?▼

Das Gewicht auf der Waage stagniert, weil Muskelgewebe eine deutlich höhere Dichte aufweist und kompakter ist als Fettgewebe. Skelettmuskelmasse besitzt eine Dichte von etwa 1,06 g/ml, Fettgewebe hingegen nur 0,92 g/ml. Wenn Sie zeitgleich 1,5 kg kontraktile Muskulatur aufbauen und 1,5 kg Körperfett abbauen, zeigt eine herkömmliche Waage eine Nettoveränderung von null an – obwohl Ihr Taillenumfang um mehrere Zentimeter schrumpft und Ihr Gesamtkörperfettanteil deutlich sinkt.

Body Recomposition oder Cut: Welcher Ansatz ist die richtige Wahl?▼

Wählen Sie eine Body Recomposition, wenn Ihr Körperfettanteil im moderaten Bereich liegt (15 % bis 25 % bei Männern, 23 % bis 32 % bei Frauen) und Sie Kraft aufbauen sowie Fett verlieren möchten. Ein klassischer Cut (strikte Diät) empfiehlt sich bei einem KFA von über 25 % zur zügigen metabolischen Entlastung oder bei unter 10 % in der Wettkampfvorbereitung. Eine Rekomposition vermeidet die mit harten Defiziten verbundene Lethargie, Muskelverluste und hormonelle Dämpfungen durch moderate Defizite von 10 % bis 15 % oder gezieltes Kalorien-Cycling an Trainingstagen.

Wie lange dauert es, bis bei der Body Recomposition sichtbare Resultate eintreten?▼

Hinweis: Dieses Tool dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt keine formelle Finanzberatung oder verbindliche Darlehenszusage dar. Bitte konsultieren Sie vor entsprechenden Entscheidungen qualifizierte Berater. Messbare physiologische Veränderungen erfordern in der Regel 8 bis 12 Wochen konsequentes Krafttraining und verlässliche Ernährungstreue. Anfänger können realistischerweise monatlich 0,5 bis 0,7 kg fettfreie Muskelmasse aufbauen und zeitgleich 1 bis 1,5 kg Fett abbauen; fortgeschrittene Trainierende sollten mit 0,25 bis 0,5 kg Muskelzuwachs pro Monat rechnen. Erste sichtbare optische Veränderungen wie eine definiertere Bauchmuskulatur, eine ausgeprägtere V-Form und mehr Muskelhärte treten meist nach 6 bis 8 Wochen hervor.

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