Standardisierte Teststatistik (Z-, t-, Chi-Quadrat- oder F-Wert)Standardisierter Diskrepanzwert (dimensionslose reelle Zahl)
Normiertes Maß für die Abweichung zwischen den Stichprobendaten und der Nullhypothese H₀. Folgt einer Standardnormalverteilung N(0,1) bei Z-Tests für große Stichproben, einer Student-t-Verteilung bei unbekannter Populationsvarianz mit df = n - 1, einer Pearson-Chi-Quadrat-Summe für Kontingenz- und Anpassungstests oder einem Varianzquotienten bei F-Tests.
Standard: 2,450 (Standardabweichungsmetrik / t-Wert)
Freiheitsgrade (df / df1 & df2)Diskrete Parameterbeschränkung (ganze Zahl ≥ 1)
Anzahl der unabhängig frei wählbaren Werte oder Beobachtungen in einer statistischen Schätzung. Bei Ein-Stichproben- oder gepaarten t-Tests gilt df = n - 1; bei Zwei-Stichproben-t-Tests df = n₁ + n₂ - 2; bei Kontingenztafeln df = (Zeilen - 1)(Spalten - 1); bei der Varianzanalyse (ANOVA) gilt zwischen den Gruppen df₁ = k - 1 und innerhalb der Gruppen df₂ = N - k.
Standard: 28 (Stichprobenumfang n = 29 als Ein-Stichproben-Basis)
Signifikanzniveau Alpha (α)Grenze für Fehler-1.-Art-Wahrscheinlichkeit (Verhältnis 0,0001 – 0,2000)
Maximal tolerierte Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 1. Art (irrtümliche Ablehnung einer wahren Nullhypothese). Wissenschaftlicher Standard ist α = 0,05 (5 % Risiko für falsch-positive Befunde, 95 % Konfidenz), α = 0,01 bei medizinischen und pharmazeutischen Studien oder α = 0,001 bei Genomforschung und hochpräziser Ingenieuranalytik.
Standard: 0,050 (Standard-Konfidenzschwelle 95 %)
Gerichtetheit der Hypothese (Einseitig vs. Zweiseitig)Enum für gerichtete Alternativhypothese (Linksseitig, Rechtsseitig, Zweiseitig)
Bestimmt die berücksichtigten Ränder der Wahrscheinlichkeitsverteilung. Zweiseitige Tests (H₁: μ ≠ μ₀) prüfen Abweichungen in beide Richtungen und verteilen jeweils α/2 auf beide Verteilungsenden. Einseitige Tests (Linksseitig: H₁: μ < μ₀, Rechtsseitig: H₁: μ > μ₀) legen den gesamten Ablehnungsbereich α in ein einzelnes Ende; dies steigert die statistische Teststärke, ignoriert jedoch gegenteilige Effekte vollständig.
Standard: Zweiseitig (Bilateraler Standard H₁: μ ≠ μ₀)
Berechneter p-Wert (p)Wahrscheinlichkeitsintegral des Verteilungsendes (0,00000 bis 1,00000)
Exakte Wahrscheinlichkeit, unter Annahme der Nullhypothese eine Teststatistik zu erhalten, die mindestens so extrem ist wie der beobachtete Stichprobenwert: p = P(T ≥ |t_obs| | H₀) · 2 bei zweiseitigen Tests. Ist p < α, liefert die Datenlage ausreichende Evidenz zur Ablehnung von H₀; ist p ≥ α, kann H₀ nicht verworfen werden.
Standard: 0,0184 (Statistisch signifikant bei α = 0,05)
Standardisierte Effektstärke (Cohen's d / Pearson r / Eta-Quadrat)Praktische Relevanzmetrik (standardisierte Mittelwertdifferenz)
Misst die absolute Stärke eines experimentellen Effekts unabhängig vom Stichprobenumfang: Cohen's d = (Mittelwert₁ - Mittelwert₂) / s_gepoolt. Übliche Richtwerte nach Cohen: d = 0,20 (kleiner Effekt), d = 0,50 (mittlerer Effekt), d = 0,80 (großer Effekt). Verhindert, dass extrem kleine p-Werte aus riesigen Stichproben N mit praktischer Relevanz verwechselt werden.
Standard: 0,650 (Mittlere bis hohe praktische Relevanz)